Beschäftigung: Tagebuch schreiben.

Die guten Dinge.

Ich bekomme mein Leben langsam in den Griff.

Indem ich die Kontrolle über äußere Umstände gehen lasse.
Mich auf das fokussiere was ich unter Kontrolle habe.

Zum Beispiel den inneren Frieden. Die Ruhe in mir, die immer da ist. Die Welt der Form ist im ständigen Wandel, das war schon immer so. Das man darüber Kontrolle hat ist nur eine Illusion.

Wofür ich dankbar bin:
Dass ich jetzt endlich mal Home Office ausprobieren kann, dass ich Zeit habe für kreative Projekte, dass ich nicht mehr auf Parties gehe auf denen ich mich eh nur mit Alkohol wohl fühle und die Fahrten mit den Öffentlichen spare ich mir auch.

Ich glaube das Schlimmste habe ich jetzt hinter mir. In den ersten Tagen habe ich jeden Tag gesoffen. Heute habe ich keinen Alkohol gekauft und werde es auch nicht in den nächsten Tagen tun.

Von nun an möchte ich die Tage daheim nutzen.

Es steht noch eine Durchgeknallt-Sendung an. Die Ungewissheit darüber, was in den nächsten Wochen passiert, nimmt einen vielleicht die Planungsfreiheit, aber öffnet die Welt der Spontanität.

Klar, am 3. April könnte die Ausgangssperre vorbei sein - ob dem wirklich so sein wird weiß man nicht. Also für die Sendung am 2. April trotzdem die wichtigen Telefonnummern und Möglichkeiten für psychisch erkrankte Menschen während dieser Phase sammeln.

Ich bin happy.

Ich mache jetzt "Kein Corona"-Diät. Das heißt nicht jeden Abend alle seriösen und dubiösen Quellen lesen. Nein, stattdessen gute Bücher lesen, Schreiben und was es sonst noch so in der Wohnung zu tun gibt. Danke für diese Gelegenheit. So sei es.