Durch die Nacht mit Bakausky


Begleite den Künstler Matt S. Bakausky durch die Nacht.
Und was macht der Künstler während diesen Zeiten nachts? Atmen, im Bett herumwälzen, schlafen und schnarchen.
Das Ende lohnt sich.

"Durch die Nacht mit Bakausky" ist ein fast neunstündiges Hörstück von Matt S. Bakausky.

Aufgenommen am 19.04.2o21 ab 0:05 Uhr.

"Das spannendste Hörspiel des Jahres. Genial!"
(Niemand)

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Nachtrag:

Tagsüber Heimarbeit, nachts das Heim nicht verlassen. Davon werde ich noch ungefragt Kindern erzählen, die gar nicht meine eigenen sind. Die Zeit als ich nicht in einer Kneipe oder sonstwo versackte und nachts schlief. Das muss akustisch festgehalten werden. Experiment “Durch die Nacht mit Bakausky” begann etwa eine Stunde nach 40 mg Pipamperon, einem niederpotenten Neuroleptikum, welches als nicht süchtig machende Alternative zu Ambien verschrieben wird. Neuroleptika haben den Ruf unkreativ zu machen und das scheint genau den Charme dieser Aufnahme auszumachen. Keine nächtliche Kreativsession, sondern schnarchen, im Bett wälzen und nach fast 9 Stunden erschrocken von der Iphone-Melodie aufwachen und “Das war durch die Nacht mit Bakausky” in das neben dem Bett aufgestellt Stereo-Aufnahmegerät krächzen. Wer sich dieses Hörstück komplett anhört erreicht die sofortige Erleuchtung (im gewissen Sinne). Danke an Mixcloud, dass sie so große Audioaufnahmen streamen - oder zumindest streamen könnten. Ich stelle mir vor, dass ich die Aufnahme nachts zum Einschlafen laufen lassen könnte und dann nicht mehr das Gefühl hätte allein in der Wohnung zu sein. Oder ein Schlafforscher in der Zukunft könnte vielleicht in seiner Doktorarbeit die Atemaussetzer analysieren. Das alles und noch viel mehr ist meiner Pionierarbeit zu verdanken. Jetzt heißt es nur noch einen Radiosender für die Uraufführung zu finden - auch eine Adaption zum Live- Hörspiel könnte ich mir vorstellen. Bei den drei Fragezeichen funktioniert das doch auch. Vielleicht belächelt man mich jetzt noch, jedoch haben die Leute auch über Homer Simpson gelacht. Bis die Harvard-Schreiber ihn zerstörten. Ach, ich schweife ab. 1/3 des Lebens verbringt man so im Bett, was für eine Verschwendung oder wie mein Opa sagte: “Schlafen kann ich, wenn ich tot bin”. Ruhe in Frieden, Opa.