Du darfst ihnen nicht zu lange in die Augen schauen, sonst siehst du den Menschen hinter der Uniform. Weißes Hemd, weiße Hose – täglich gewaschen in der park eigenen Wäscherei. Eine weiße Kappe schützt vor der Sonne. In der Hand ein schwarzer Stab unten eine Klappe. Wenn jemand Müll auf den Boden wirft, sammeln sie diesen mit der Klappe ein. Der Park ist sauber. Es ist natürlich nur eine Inszenierung, eine riesige Inszenierung. Ich verliere den Blick auf den Mann. Ich schaue auf das Märchenschloss, den Irrgarten, die Holzachterbahn.Vielleicht habe ich zu lange in seine Augen geblickt, denn in der Nacht – nach einem Tag voller Wunder – träume ich von ihm. Den Mann in der Uniform. Er wird zu einem multidimensionalen Wesen, ist kein Statist mehr. Ist ein Mensch mit Vater und Mutter. Mit seinen Eltern steht er da als kleiner Junge. „Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“, fragt die Mutter. Und der Junge sagt ganz stolz: „Ich will Astronaut werden“.Die Imagination eines Kindes ist groß, Schritt für Schritt wird sie kleiner gemacht.Zack, bumm, peng fährt täglich mit dem Bus aus einem Vorort in den Park.Wird einer von hundertern uniformierten Parkreinigern und kurz vor Öffnung des Parks strömen sie aus.Während ich im Hochbett in einem Hotel schlafe und träume.Als ich aufwache, bin ich schon aufgeregt."Was willst du werden, wenn du groß bist?", frage ich meinen Onkel und er lacht und sagt "Ich bin doch schon groß."